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Gedankenanstoß

So, es ist wieder einen Tag später und ich mache einen Urlaub von der Musik, bis morgen endlich mein neues Kapodaster ankommt. Stattdessen findet man mal die Ruhe, sich Gedanken zu machen, über all diese Engstirnigkeit in der Welt. So viel Hass und Wut bestehen in dieser Zeit durch immer wiederholte Anhäufung von Stressfaktoren, die doch nichts weiter sind als Nichtigkeiten. Da macht es auch keinen Unterschied, ob man als Faschist irgendwelche Idiotien in die große weite Welt posaunt oder sich AUS PRINZIP über "Ich bin zwar kein Nazi, ABER..."-Leute aufregt. Wo bleibt denn die Objektivität und das Verständnis heutzutage? Man mus doch erkennen, dass alles, jede Idee, einmal aufkam, weil es irgendwie irgendwo Sinn ergab. Man muss doch in der Lage sein die Umstände zu erkennen und zu bedenken, ohne von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen zerfressen zu werden, nur weil man Angst hat, man könne plötzlich zu links oder zu rechts denken. Darum geht es schließlich nicht und die Sorge ist völlig unbegründet. Und um diese Beispiele noch einmal aufzugreifen: Faschismus ist heutzutage natürlich überholt, unnötig und sinnfrei, aber Nach dem Satzteil "Ich bin zwar kein Nazi, aber..." muss auch nicht zwangsweise etwas falsches kommen. Wer davon ausgeht hat nichtsverstanden, nicht den Unterschied zwischen Nazis und Faschisten und auch nicht das Prinziip der Gleichheit oder eher der Einigkeit. Auch Nazis sind in erster Linie Sozialisten und unterscheiden sich in dem Punkt nicht von den linken Sozialisten. Wer das nicht versteht, verschließt die Augen vor der zumindest möglichen Rationalität und zwar aus purer Ignoranz. Und das schafft auch wieder unangebrachten Hass. Es geht doch letztlich nur um das Zusammenleben. Wenn sich andere Personen an Grundregeln halten und sich einfügen wollen, dann ist mir doch vollkommen egal, ob sie aus Sachsen stammen oder aus dem Iran, ob sie hier geboren sind oder aus welchem Grund auch immer, in unser Land kommen. Es gibt dann keine Unterschiede mehr. Jeder hat seine Rechte, aber man sollte sich das Recht auf Gemeinschaft verdienen. Zumindest die Chance dazu verdient aber jeder. Und wer sich wegen einer anderen Ideologie von anderen Menschen separiert, ist nunmal ein Faschist, egal ob links oder rechts oder was auch immer. Davon kann man auch einen Yoko und einen Klaas nicht ausnehmen. Schließlich sind auch die "Anti"-wörter immer schnell gesagt, wie antideutsch oder antifaschistisch, meist ohne drüber nachzudenken. Denn schon das Wort "antifaschistisch" impliziert doch wieder einen entgegen gesetzten Faschismus! Und wer sich jetzt angegriffen fühlt, der sollte endlich verinnerlichen, was Rosa Luxemburg uns mit auf den Weg gab: "Freiheit ist immer auch die Freiheit der anders denkenden!" Dies gilt immer und in jedem Falle. Es ist eine der wenigen wirklich unumstößlichen Wahrheiten, die auch nicht aus einer anderen Perspektive falsch verstanden werden können. In diesem Sinne verbleibe ich... Euer Roodi

8.9.15 14:20

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